Das Deckentier

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!!! PARALLELEN MIT LEBENDEN PERSONEN UND SITUATIONEN SIND REIN ZUFÄLLIG UND SPIEGELN NICHT (!!!!!) DIE REALITÄT WIEDER.!!!


Widersprüche

Regen fällt in schweren Tropfen vom Himmel. Wir stehen da. Stehen in der Kälte. Stehen nebeneinander. Unsere Blicke gehen in die Ferne und doch in eine Richtung. Wortlos ziehen wir an unseren Zigaretten. Nichts kann uns aus der Ruhe bringen. Kaum etwas kann unsere Gedanken aufhalten. Irgendwann sitzen wir da. Halten uns im Arm. Es ist zu kalt um alleine zu existieren. Heimlich sehe ich dich an. Die Dunkelheit macht es mir schwer alle Details in deinem Gesicht zu sehen, doch ich kenne sie. Ich brauche mir sie nicht genau ansehen. Ich kann sie erahnen. Ich merke wie du mich musterst während ich in die Ferne starre. Ich gebe vor nichts mitzubekommen und lasse dich gewähren. Manchmal lächle ich, weil ich merke, dass du lächelst. Ich spüre deinen ruhigen Atem. Gleichmäßig. Doch ich bekomme mit wie den Herz schlägt. Es schlägt schneller wie normal. Es scheint als wärst du aufgeregt. Doch ich weis nicht: Ist es wirklich dein Herz, das rast oder ist es doch meines? Ich merke, dass auch mein Puls sich stärker schlägt, wenn du mir Nahe bist. Komisch, denn eigentlich fühle ich mich immer wahnsinnig sicher, wenn du in meiner Nähe bist.
Nähe die mir gut tut. Die auch dir gut zu tun scheint. Doch irgendwie scheinst du damit nicht zu Recht zu kommen. Zumindest meidest du mich seit wir uns nahe waren. Bist wie ein Fremder. Doch deine Blicke treffen mich. Berühren mich. Halten sich an mir fest. Halten mich fest. Halten uns fest. Scheinen mich zu durchbohren und uns zusammen zu halten. Blicke die uns zusammen schweißen. Die uns halten.
Deine Blicke die etwas anderes sagen wie den handeln und deine Worte. Diese sind abweisend. Schmerzen. Deine Blicke sind warm. Liebevoll. Anziehend. Wundersam. So als würde sie mehr wollen. Nicht als würden sie bereuen, was gewesen ist. Doch was du tust, wie du sprichst wie du mich behandelst. Spricht eher für Ablehnung. Ekel. Für Scham. Für Hass. Für Gefühlskälte. Warum siehst du mich so an? Warum handelst du so?
Ich habe dir nicht die Wahrheit gesagt. Auch meine Worte beißen sich mit meinem Handeln. Mein Handeln, meine Blicke, meine Berührungen sind die Wahrheit. Meine Worte sind das Gift. Das Gift, das die Magie zerstört. Ätzende Säure die das magische Band zerfrisst. Ich habe gelogen. Ich habe dir ins Gesicht gelogen. Doch merkst du nicht, dass die Worte unser Feind sind? Merkst du nicht, dass sie zerstören? Merkst du nicht? Spürst du nicht? Bemerkst du nicht wie ich kämpfe? Wie ich mit mir kämpfe? Wie ich mich bemühe alles zu verdrängen? Alles was mich an Gefühl für dich überkommt wegzusperren. Nicht zu zu lassen. Doch das funktioniert nicht immer.
Nichts funktioniert….
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